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Presse "Kopfgeld für den Grazer Westen"

Helle Köpfe mit Ideen für den Grazer Westen können nun aus Mitteln der Bezirke und des EU-Projekts Urban Projektförderungen beantragen.

Bürgerbeteiligung ist ein zartes Pflänzchen, das im städtischen Umfeld schwer zu ziehen ist. Im Rahmen des EU-geförderten Urban-Projektes im Grazer Westen will Stadtrat Gerhard Rüsch (VP) mit Stadtentwicklungschef Hansjörg Luser gezielten Dünger im ,,Wilden Westen" von Graz ausbringen: Helle Köpfe, die Projektideen für Eggenberg, Wetzelsdorf, Lend oder Gries haben, können eine Förderung aus einem Kleinprojekte-Fonds beantragen. Der Topf ist aus EU-Mitteln und den Bezirksbudgets mit 27.400 Euro gespeist. Wer ein Projekt umsetzen will, kann diesen um Zuschüsse von 300 bis 3000 Euro anzapfen. Wobei die Hälfte des Projekts aus eigenen Mitteln finanziert sein muss.

Die Palette der Vorhaben kann von einem Schulprojekt bis zur Förderung einer Flutlichtanlage für einen Fußballplatz reichen. Letzteres findet sich auf der Ideenliste von Wetzelsdorf, wie Bezirksvorsteher Leopold Stöhr verrät: ,,Wir brauchen diese Anlage für das einzige Grazer Damenfußballteam, das auch in der Bundesliga spielt." Ein Projekt, das grenzübergreifend geplant ist, da der Platz auf Eggenbergs Reininghausgründen liegt. Rüsch hofft auf viele Bürger-Ideen: „Die Summe der Kleinprojekte ergibt dann wieder ein Großprojekt!"

Wer einen Vorschlag hat, wendet sich an sein Bezirksamt. Die Ideen werden vom Amt für Stadtentwicklung geprüft. Dann entscheidet ein neunköpfiges Bürgergremium, ob die Förderung erteilt wird. Infos und Antrage auch unter www.urban-link.at.

Kleine Zeitung, 28.04.2004