Urban Graz West - Raum für Zukunft
  Projekte > 2. Zukunftsfähige Stadtteilentwicklung > 2.2.3 Stadtökologische Umfeldgestaltung Stadt Graz
Europäische Union - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
 
 

Projektübersicht
1. Potenziale der Informationsgesellschaft
2. Zukunftsfähige Stadtteilentwicklung
2.1 URBANe Mobilität
2.1.1 GKB-Unterführung
2.1.2 Entlastungsmaßnahmen Waagner-Biro-Straße
2.1.3 Netzschlüsse Fuß- und Radwege
2.1.4 + 2.1.5 Mobilitätsberatung
2.1.6 Verkehrssicherheit Alte Poststraße
2.2 Stadt-Landschaft Graz-West 21
2.2.1 Helmut-List-Halle
2.2.2 Photovoltaik-Anlage für die Helmut-List-Halle
2.2.3 Stadtökologische Umfeldgestaltung
2.2.4 Wohnpark Schererstraße
3. Prozessbegleitende Kommunikation
Querschnittsthemen
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Stadtökologische Umfeldgestaltung

Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung in Graz

Mit der Teilnahme an der Initiative „European Sustainable Cities and Towns“ sowie der Beschlussfassung des Grazer Gemeinderates zum Sachprogramm „Ökostadt 2000“ hat die steirische Landeshauptstadt bereits erste Schritte in Richtung nachhaltiger Entwicklung gesetzt.

Im Rahmen des EU-Programm Urban_link Graz-West können nun spezifische Schwerpunkte für Ökologie und Nachhaltigkeit in den Bereichen Verkehr, Naherholung, Produktion und Wohnen gesetzt werden. Das Projekt „Stadtökologische Umfeldgestaltung“ soll in diesem Rahmen einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung für den Landschaftsraum, das Kleinklima, den Boden, das Stadtumfeld und somit für BewohnerInnen und BesucherInnen leisten.

Mehr Grünraum, Öffentlichkeit und Durchlässigkeit im Grazer Westen

Zur Verbesserung der Lebensqualität im Grazer Westen und zur Imagestärkung des Gebiets gibt es Bestrebungen seitens Urban_Link Graz-West, die Durchlässigkeit dieses Stadtteils zu erhöhen, d.h. derzeit gesperrte Durchgänge zu öffnen bzw. neue zu errichten, Institutionen, Einrichtungen und Plätze für die Bevölkerung zu öffnen, etc.
Durch die (Neu-) Bepflanzung von freistehenden Flächen bzw. eine moderne Grünraumgestaltung soll die Verkehrsbelastung visuell (Sichtschutz) und lärmtechnisch (Schallschutz) gemindert werden.
Speziell Frauen und ältere Menschen werden in den Genuss dieser gestalterischen Maßnahmen im Rahmen der ökologischen Stadtentwicklung kommen.

Revitalisierung und Neugestaltung von Unternehmens(frei)flächen

In diesem Sinne waren Unternehmen aus dem Grazer Westen, die Flächen im Programmgebiet besitzen und die eine hohe Besucherfrequenz aufweisen, aufgefordert, diese im Sinne der nachhaltigen ökologischen Stadtentwicklung zu erneuern bzw. neu zu gestalten. Insbesondere Eingangsbereiche, öffentliche Plätze, Übergänge von privaten zu öffentlichen Grundstücken, Freiräume im Bereich öffentlicher Gebäude (z. B. Schulhöfe), Innenhöfe, etc., wurden für eine Umgestaltung im Rahmen von Urban in Betracht gezogen.
Zur angesprochenen Zielgruppe zählten Betriebe, öffentliche Institutionen, Wohnbaugenossenschaften, Bauträger, Vereine, etc. im Grazer Westen. Dabei sollte sicher gestellt werden, dass Frauen und Männer in gleicher Weise von den Entwicklungen profitieren können.

Geförderte Projekte:

  • Fachhochschule Joanneum
  • Reininghaus-Gelände
  • Wohnpark Schererstraße
  • StudentInnenheim Greenbox

Für die Förderung kam der tatsächliche Mehraufwand einer ökologischen Umfeldgestaltung in Betracht, "Standard-Gestaltungen" wurden nicht gefördert. Die Förderquote lag bei maximal 50%, die Fördergrenzen bewegten sich zwischen 5.000,00 und 50.000,00 Euro.

 
Stadtökologische Umfeldgestaltung
Wohnpark Schererstraße
Bildergalerie Fertigstellung Aug. 2006
(Öffnen durch Anklicken des Fotos)

Stadtökologische Umfeldgestaltung
Wohnpark Schererstraße
Bildergalerie Baufortschritt Mai 2006
(Öffnen durch Anklicken des Fotos)


Stadtökologische Umfeldgestaltung
FH Joanneum

Stadtökologische Umfeldgestaltung
Reininghaus-Gelände

 Projektblatt Stadtökologie

Projektideen, die solche umfeldgestalterischen Maßnahmen setzen, können bei Urban_Link Graz-West eingereicht werden – im Falle einer positiven Beurteilung (vgl. Projektkriterien) wird das Probjekt über URBAN II gefördert.

Relevante Unterlagen zur Einreichung von Projektanträgen:

 Projektkriterien
 Antragsformular
 Bewertungskriterien